Goliat,
„Goliat“ von Pamela Hanné ist eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit Präsenz, Stärke und dem Spannungsfeld zwischen Verletzlichkeit und Macht. Getreu Hannés instinktivem Ansatz verwandelt das Werk das scheinbar Gewöhnliche in eine fesselnde Erzählung, in der jedes Element – von Haltung und Ausdruck bis hin zu Styling und Umgebung – bewusst komponiert ist, um Bedeutung zu vermitteln. Die Fotografie ist eine intime Studie, die emotionale Schichten offenbart und den Betrachter einlädt, sich intensiv mit dem Sujet und der Welt, in der es lebt, auseinanderzusetzen.
Hannés Erfahrung als Make-up-Artistin und Stylistin prägt die präzise Bildsprache von „Goliat“, in der Details hervorgehoben werden, um Wirkung und narrative Klarheit zu verstärken. Verwurzelt in der weiblichen Erfahrung, feiert das Werk Autonomie, Freiheit und den subtilen Trotz, der dem Selbstausdruck innewohnt. Durch sorgfältige Komposition gelingt dem Bild die Balance zwischen Eleganz und Kühnheit, wodurch Momente der Reflexion, der Herausforderung und stiller Widerstandsfähigkeit eingefangen werden.
Der Titel evoziert Vorstellungen von Größe, Präsenz und Konfrontation und deutet auf das komplexe Zusammenspiel von innerer Stärke und äußerer Wahrnehmung hin. Goliat verkörpert Pamela Hannés unverkennbaren Stil: eine Verschmelzung von akribischer Handwerkskunst und roher Intuition, in der Intimität auf Kühnheit trifft und das Vertraute außergewöhnlich wird. Dieses Foto lädt den Betrachter zu einem vielschichtigen visuellen Erlebnis ein und feiert die nuancierte Kraft, Anmut und Individualität seines Sujets, während es gleichzeitig konventionelle Normen und Erwartungen hinterfragt.